4 Kommentare zu “Wortbeflügler: 28. Den Durst ertränken

  1. Dein Wortbeflügler Klasse und bei Elvira hab ich es schon gelesen und musste wiklich schmunzeln. Tolle Kreativität die ich bei euch zu lesen bekomme. Liebe Grüße Barbara

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  2. Ich bin ja Eine, also, nee! Vergesse ich doch ganz, meine Beflügelung hier einzustellen. Das hole ich aber nun schleunigst nach:

    Ich nehme einen ersten Schluck,
    Nicht aus dem Glas, bin Flaschenkind,
    Seh an der Decke öden Stuck,
    Während es durch die Kehle rinnt.

    Der Abgang? Bitter, würd ich sagen,
    Schmeck schnell ihm hinterher,
    Der Schluck ist leider schon im Magen,
    Ein zweiter Zug ist ja nicht schwer!

    Ich roll das Nass auf meiner Zunge,
    Und kau es durch wie eine Kuh,
    Atme Aroma in die Lunge
    Und finde einfach keine Ruh.

    Der dritte Schluck wird Klarheit bringen,
    Schon ist die Flasche angesetzt,
    Ein Loblied auf das Bier zu singen,
    Die Lippen werden nur benetzt.

    Der Hopfen aus dem Altmühltal?
    Ich seh ihn schmatzend wachsen.
    Die Gerste? Erste Wahl!
    Kommt sicherlich aus Sachsen.

    Ganz plötzlich ist die Flasche leer,
    Doch durstig bin ich immer noch,
    Ich frage mich auch, bitte sehr,
    Woher die Abgangsfrage kroch?

    Drum öffne ich ein zweites Bier
    Und schaue in den Regen raus,
    Genieße einfach jetzt und hier
    Mein kuschlig trockenes Zuhaus.

    © Elvira V.

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