12 Kommentare zu “Verfahren

  1. Ob das juristisch geltend gemacht werden kann? Es ist ja schließlich stets der Kläger, der sich freiwillig täuschen lässt oder eine selbstgefertigte rosarote Brille trägt. 😉

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    • Klar gehören zur Täuschung immer zwei, das zählt allerdings in anderen Bereichen auch nicht. Aber du kannst ganz beruhigt sein, meine Liebe, ist ja nur ein Konjunktiv. 🙂

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    • Ich denke, der Spruch klagt die schönen Menschen nur vordergründig an. Denn natürlich tragen die (in der Regel zumindest) kaum mehr Schuld an ihrem Äußeren als diejenigen, die dem Massengeschmack weniger entsprechen. In Wirklichkeit, da gebe ich Claudia vollkommen recht, ist es ja der Getäuschte, der für die Täuschung verantwortlich ist.
      Es ist doch so, dass viele Menschen sich bei einem potenziellen Partner, dem sie Schönheit attestieren, der Hoffnung hingeben, der Rest würde schon irgendwie passen, während sie bei dem, der sie äußerlich in keiner Weise anspricht, über sonstige Vorzüge großzügig hinwegsehen, falls sie ihm überhaupt die Chance geben, die in die Waagschale zu werfen.
      Insofern führt das Äußere in beiden Fällen dazu, dass die Persönlichkeit dahinter verkannt wird. Das kann jeweils zu echten Problemen führen, da gebe ich dir recht, dass die für die Schönen im Vergleich schwerer ausfallen, möchte ich jedoch arg bezweifeln.

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      • Ja, da ist was dran. Wobei es sich immer rächt. Weil es wird eben nicht passen, eher verpasst man was. Ich gebe allerdings zu, dass ich durchaus zu einem optischen Menschenschlag gehöre. Da kann man wohl nicht aus seiner Haut raus. Schönheit ist mir sehr wichtig. Nur hat Schönheit nichts mit dem Massengeschmack zu tun, sondern mit dem, was ein Mensch ausstrahlt.

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        • Ich nehme mich da auch nicht aus. Letztlich ist das eben einfach Biologie. Und ich denke doch, dass die Gesellschaft einen geschmacklichen Rahmen schafft, der uns als Grundlage dient, was wir als schön empfinden, mehr aber noch, was wir als nicht schön empfinden. Innerhalb dieses Rahmens wirkt dann der individuelle Geschmack.

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  2. Es ist für die Schönen genau deshalb schwer. Sehr oft werden sie nicht angesprochen, weil der weniger Schöne (wie auch immer wir das definieren wollen) sich bereits äußerlich unterlegen fühlt, besonders, wenn es sich um einen ohnehin nicht mit starken Selbswertgefühl ausgestattenen Menschen handelt.
    Und dann gibt es da immer noch die Vorurteile frei nach dem Motto: Schön wie Gold, dumm wie Bohnenstroh.

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    • Wäre es denn so schlimm für den/die Schöne(n), ihrerseits den/die weniger Schöne(n) anzusprechen? Problem gelöst! 😉
      Eine Möglichkeit, die umgekehrt eben nicht so ohne Weiteres besteht, weil sie für das ohnehin angeschlagene Selbstbewusstsein möglicherweise einfach den nächsten Tiefschlag bedeuten könnte.

      Und sicher, das Vorurteil ist nicht schön und kann sehr belastend sein, lässt sich aber letztlich individuell auch problemlos widerlegen.

      Mal etwas vereinfacht ausgedrückt:
      Für die Schönen dieser Welt besteht das (Luxus-) Problem, dass sie die Qual der Wahl haben. Eine echte Qual, eine nervige Qual, eine, bei der man auch schon mal die Übersicht verlieren kann. Eine, die es nicht leicht macht, die richtige Wahl zu treffen.
      Je weiter wir uns aber von dem, was man so als schön ansieht, entfernen, desto weniger besteht überhaupt eine Wahl.

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      • Ich hab mal irgendwo (potentiell peinlicher Weise einer dieser Mann-Frau-Ratgeber) gelesen, dass es in der Natur des Menschen liegt, im eigenen Gewässer zu fischen. Sprich: Es ist automatisch so, dass sich ähnlich attraktive/erfolgreiche/intelligente Menschen zusammentun. Weil die Natur nach einem Partner verlangt, der sich mit einem bestmöglich ergänzt. Ein wenig hinauf oder hinunter ist möglich, aber nicht viel. Und ich glaube schon, dass da was dran ist. Sind nicht Paarungen, wo einer der beiden extrem viel attraktiver ist, äußerst selten? Wie oft finden sich tatsächlich Pretty Woman und ihr Millionär? Welche Männer in intelligenten Berufen tun sich mit Models zusammen? Man ist ganz von selbst so veranlagt, dass man nur so ziemlich auf Augenhöhe lieben wird. Ausnahmen bestätigen wie überall die Regel und sind oft Vorlage für große Geschichten (Penny-Leonard zB). Ob das jetzt gut ist von der Natur oder nicht, das ist schwer zu bewerten. Aber es wird evolutionär betrachtet einen Sinn haben.

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